Gute Gründe für Mehrgenerationenhäuser

Mehrgenerationenhäuser werden aus zwei Gründen gebaut. Erstens: Die Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten der Generationen untereinander sollen verbessert werden. Zweitens: Das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern soll gefördert werden.


Mehrgenerationenhaus "Im Giebel"

Im Zentrum von Esens, am Kirchplatz, vis à vis dem Haus der Jugend, befindet sich in der ehemaligen Kurverwaltung das Mehrgenerationenhaus „Im Giebel”. Der Träger des Mehrgenerationenhauses, die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wittmund e.V., wird sowohl von der Stadt Esens als auch vom Seniorenrat der Samtgemeinde Esens tatkräftig unterstützt. Es bedeutet für den Landkreis Wittmund eine Bereicherung der öffentlichen Angebote, die allen Altersgruppen zugute kommen soll.

Die Arbeit als offener Treffpunkt für Jung und Alt hat im Mehrgenerationenhaus „Im Giebel“ bereits begonnen. Es möchte im Einzugsgebiet dazu beitragen, dass die Generationen besseren Kontakt zueinander bekommen, füreinander Verständnis entwickeln und miteinander neue Aktivitäten ausprobieren.

 

Wie beziehen die Mehrgenerationenhäuser alle Generationen ein?

Mehrgenerationenhäuser richten sich an alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Sie gehen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen ein und bieten das an, was vor Ort gebraucht wird. Die geplanten Angebote dokumentieren diese Vielfalt anschaulich:

  • Ein Café bietet Frühstück, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen an – offen für Menschen aller Lebensalter. Brett- und Kartenspiele sind im Angebot.

  • Kinder im Alter ab sechs Monaten werden betreut. Plätze sind in erster Linie für berufstätige Eltern reserviert.

  • In einer Lernwerkstätte im hauseigenen Kindergarten erklärt eine Gruppe von jungen Alten Phänomene aus dem Alltag.

  • Börse für Dienstleistungen – mit Hilfe von Karteikästen, schwarzem Brett und dem Internet werden beispielsweise Angebote zu handwerklicher Hilfe im Haushalt und Garten veröffentlicht.

  • Fit im Alter – Bewegungskurse für Seniorinnen und Senioren.

  • Rentnerinnen und Rentner coachen Jugendliche bei der Jobsuche und Ausbildung.

  • In der "Seniorenakademie" gibt es für Seniorinnen und Senioren beispielsweise PC-Kurse.

  • Ältere Menschen vermitteln Jugendlichen, was zu ihrer beruflichen Entwicklung beigetragen hat. Jugendliche lernen aus den Biographien der Älteren.

  • Pflegestützpunkt im Landkreis Wittmund - Beratung rund um das Thema Pflege Sprechzeiten im Mehrgenerationenhaus mittwochs von 9.00 - 10.30 Uhr. Telefonnumer des Servicebüros 04462 - 2051517.

Mehr Infos zu diesem Thema erhalten Sie unter www.mehrgenerationenhaeuser.de.

Quelle: www.mehrgenerationenhaeuser.de